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Kinderarmut im Kreis Wesel

04.04.13

19,63 Prozent aller Kinder unter drei Jahren im Kreis Wesel sind auf Hartz IV-Leistungen angewiesen. Den traurigen Rekord hält die Stadt Wesel mit 26,40 Prozent. Dicht gefolgt von der durch den Strukturwandel stark gebeutelten Stadt Kamp-Lintfort mit 24,49 Prozent. Mit 23,70 Prozent liegt die alte Kreisstadt Moers an dritter Stelle, dieser Armutsstatistik.

Kinderarmut ist immer ein Ergebnis von Elternarmut. Gründe dafür sind ein ausufernder Niedriglohnsektor, fehlende Arbeitsplätze, weggefallene arbeitsmarktpolitische Instrumente und last but not least, fehlende flexible Kinderbetreuungsmöglichkeiten, so Hans-Peter Sokoll vom Moerser Arbeitslosenzentrum.

So sind alleine bei den Jobcentern des Kreises in den letzten beiden Jahren die Mittel für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen von ca. 33 Millionen Euro auf rund 17 Millionen Euro gesunken, so Sokoll. Damit fehlt es an wirkungsvollen Möglichkeiten für Eltern Arbeitsplätze im öffentlich geförderten Beschäftigungssektor zu schaffen, ergänzt er.

Es fehlt jedoch auch an flexiblen Kinderbetreuungsmöglichkeiten für die Familien. Während sich die Beschäftigungszeiten in der modernen Arbeitswelt hochgradig flexibilisiert haben, orientieren sich die meisten Kindergartenöffnungszeiten noch an längst überholten Arbeitszeit- oder Familienmodellen, so Sokoll weiter. Hier gibt es dringenden Handlungsbedarf.

Und nicht zuletzt ist es notwendig, den Niedriglohnsektor einzudämmen und einen gesetzlichen Mindestlohn einzuführen, erläutert der 1. Vorsitzende des Verein, Peter Degenhardt. Denn ein gesetzlicher Mindestlohn entlastet die Kommunen und den Kreis, die für ca. 1.500 Menschen, die in Arbeit sind, noch ergänzende Hartz-IV-Leistungen bezahlen müssen

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Peter Sokoll


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